Prinzip „Gleichstellung“

Wie trifft dein Team Entscheidungen? Und wie stellst du sicher, dass alle Perspektiven Gehör finden?

Die Gleichstellung ist eines der Grundprinzipien von Soziokratie 3.0 – und ein fundamentaler Faktor, um Entscheidungen zu dezentralisieren. Doch Gleichstellung bedeutet nicht, dass jede Entscheidung per Konsens getroffen werden muss.

Was bedeutet Gleichstellung in der Praxis?
👉 Jeder hat das gleiche Recht, Vorschläge einzubringen und Einwände zu äussern.
👉 Entscheidungen werden nicht zentral getroffen, sondern dort, wo die meiste Expertise liegt.

Aus meiner Erfahrung bei aucoma ist eine der grössten Herausforderungen bezüglich Gleichstellung, zu bestimmen, wer bei welcher Entscheidung beteiligt oder zumindest informiert werden muss. Wenn nämlich bei jeder Entscheidung das gesamte Team anwesend sein soll, bremst dies den Entscheidungsprozess stark aus und belastet die Organisation unnötig. Unsere Lösung: Die Definition von klaren Zuständigkeitsbereichen – sogenannten „Domänen“. Doch mehr dazu in einem späteren Beitrag.

Warum ist Gleichstellung wichtig?
In einem dynamischen Umfeld, in dem sich Anforderungen ständig ändern, braucht es die Perspektiven aller Beteiligten, um fundierte Entscheidungen zu treffen. Teams, die sich auf Augenhöhe austauschen, sind nicht nur schneller, sondern auch kreativer.

Aus meinen Erfahrungen habe ich gelernt, wie wichtig es ist, Entscheidungen als Teamwork zu verstehen. Dabei können selbst komplexe Herausforderungen durch Kombination unterschiedlicher Perspektiven schnell gelöst werden.

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Über Andreas Kölliker
Andreas Kölliker ist ein auf Cyber Security spezialisierter Berater und Partner der aucoma. Er überzeugt mit langjähriger Erfahrung in Strategie, Konzeption, Aufbau, Etablierung, Betrieb sowie Überprüfung der Informationssicherheit in Organisation, Prozess und Technologie. Diese Erfahrung stammt aus Mandaten und Projekten in den Branchen Energiedienstleistungen, Fertigungsindustrie, Finanzdienstleistungen, IT Dienstleistungen und Verwaltung. Als wertvolle Grundlage dienen ihm das Studium der Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule Nordwestschweiz und Weiterbildungen in Methodik, Kommunikation sowie Technologien insbesondere in den Bereichen Cloud und Industrial Internet of Things.
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